Sponsorenabend 04. Juni 2013

 

Sponsorenveranstaltung im Güldenstern Casino

Pressebericht Stader Tageblatt 05.06.13

So viel kostet

der neue Stader Verein

 

STADE. Engagiert, kompetent und transparent. So präsentierte sich der neue Jugendförderverein Stade bei seiner ersten öffentlichen Veranstaltung im Güldenstern-Casino auf der Camper Höhe in Stade. Der Vorstand des am 14. Mai gegründeten Vereins hatte am Dienstagabend eingeladen, um potenziellen Sponsoren und Förderern das sportliche Konzept und die Finanzierung des neuen Projekts für Nachwuchsfußballer zu erklären.

„Ein Jugendfußballverein für Stade“, erklärt Malte Handke, Vizepräsident des neuen Vereins, die Zielrichtung. Der JFV will sich nicht nur um die Spitzentalente kümmern. Er will Fußball für Kinder und Jugendliche in allen Alters- und Leistungsklassen anbieten. Im Regelfall heißt das, eine Mannschaft pro Altersklasse spielt im Leistungsbereich, eine zweite ist für den Breitensport da. Das ist zum Beispiel ein Unterschied zu dem Konzept, das JFV-Vorreiter Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen praktiziert.

Hier steht die Leistung im Fokus. Das Stader Prinzip des Jugend-Fußballvereins erklärt auch die Größe des JFV. 22 Jungen- und drei Mädchenmannschaften werden in der kommenden Saison mit rund 440 Spielern an den Start gehen. „Ich glaube, wir sind auf Anhieb der größte Fußballverein im Landkreis“, sagt Henning Porth.

Der JFV Präsident und Schatzmeister von Güldenstern Stade gilt als Initiator der gemeinsamen Jugendarbeit der einst rivalisierenden Vereine VfL Stade und TuS Güldenstern Stade. „Viele haben mir gesagt, dass sie ein solches Projekt unterstützen werden“, sagt Porth. Er hatte gemeinsam mit Wilfried von Holt den daniederliegenden Jugendfußball beim ehemaligen Arbeiterverein aufgebaut, dabei aber auch einsehen müssen, dass es schwer ist, gegen gut aufgestellte Konkurrenz im Umfeld dauerhaft Leistungsfußball anzubieten.

Der neue JFV geht mit den Finanzierungsfragen ganz offen um. In einer so ganz seltenen Transparenz und Ausführlichkeit schilderte JFV-Schatzmeister Torben Milbredt, wofür die rund 63 000 Euro im Jahresetat verwendet werden und wie sie finanziert werden. 53 Prozent werden aus Beiträgen kommen, die Stammvereine werden für jedes ihrer JFV-Mitglieder sieben Euro pro Monat an den JFV überweisen. Das sind nach jetzigem Stand rund 22 000 Euro vom VfL und 11 000 Euro von Güldenstern. D

ie Mitgliederverwaltung und das Risiko, wenn Mitglieder ihre Beiträge nicht zahlen, bleiben bei den Stammvereinen. Kosten verursachen zum Beispiel die Trainer hier sind rund 21 000 Euro im Etat eingeplant. Aber reich wird man als Trainer damit nicht. Bei der Vielzahl der Trainer, die der JFV braucht, kommen im Durchschnitt zweistellige Euro-Beträge für den Einzelnen dabei heraus. Der Teil der Finanzierung, der nicht durch die Mitgliedsbeiträge abgesichert ist, soll durch Spenden und Sponsoren eingenommen werden. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.jfv-stade.de

Quelle: Stader Tageblatt /K.Wisser