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1. Club100 Stammtisch 08. Oktober 2013

 
Ausrichter
Volksbank Stade-Cuxhaven eG
Präsentation
SV Werder Bremen, DFB-Stützpunkt, JFV Stade
Teilnehmer
Club100 Mitglieder, Frank Baumann, Björn Schierenbeck (beide Werder Bremen), Bernd Augustin (DFB-Stützpunktkoordinator), Nachwuchsspieler Werder Bremen, geladene Gäste, JFV Präsidium & Mitarbeiter
Veranstaltungsort
Seminarturnhalle Stade
Catering
Kiek in Hotel zur Einkehr
Fotos
Christian Boldt

1. Club100 Veranstaltung


Pressebericht Stader Tageblatt 10.Oktober 2013

JFV Stade ist auf einem guten Weg

Starker gemeinsamer Auftritt in der Stader Seminarturnhalle:
Frank Baumann, Bernhard Augustin, Marnon Busch,
Fabian Klinkmann, Henning Porth, JFV-Vizepräsident Malte Handke und Björn Schierenbeck (von links).
Fotos Wisser
 

KARSTEN WISSER STADE. Diese Art von Treffen soll es in Zukunft öfter geben. Der Club 100, Unterstützer des neuen Jugend-Fördervereins Stade, startete beim ersten Treffen gleich mit einem spannenden Programm. Der SV Werder Bremen erklärte durch zwei hochkarätige Vertreter sein Nachwuchskonzept und DFB-Stützpunktkoordinator Bernhard Augustin stellte den neuen DFB-Ausbildungsverein vor.

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Die beste und interessanteste neue Nachricht hatte allerdings Henning Porth, Präsident des JFV Stade. „Die Zusammenarbeit läuft komplett reibungslos“, sagte Porth beim ersten Treffen des Club 100 in der Seminarturnier in Stade. Das ist angesichts der Geschwindigkeit, mit der die ehemaligen Stadtrivalen ihre Jugendabteilungen zusammengebracht haben, ein gutes Zeichen. VfLer und Güldensterne in einem Förderverein vereint und das ohne Probleme und Streitigkeiten – bis vor kurzem hätte das nach einer Utopie geklungen. Der JFV Stade wurde innerhalb eines halben Jahres geplant und gegründet. Zum Vergleich: Der JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen brauchte für diese Schritte 18 Monate.

Der Fußball-Bundesligist SV Werder Bremen war mit dem langjährigen Bundesligaspieler, Ehrenspielführer des SV und jetzigem Direktor Profi-Fußball und Scouting, Frank Baumann, und mit Björn Schierenbeck, Direktor des Nachwuchs-Leistungszentrums, vertreten. Werder war der erste Bundesligist, der ein eigenes Internat aufbaute. Das war 1978. Seitdem haben es 110 Fußballer aus der Werderaner Nachwuchsarbeit in den Profi-Bereich geschafft. Es ist ein Stück weit tragisch, dass zwei Spieler aus dem Nachwuchszentrum gerade in aller Munde sind, aber nicht mehr bei Bremen spielen. Das sind Max Kruse, Profi in Gladbach und gerade zum ersten Mal für die deutsche Nationalmannschaft nominiert, und der österreichische Nationalspieler mit Hamburger Wurzeln, Martin Harnik. Der spielte für den Hamburger Verein SC Vier- und Marschlande, bevor er über die Stationen Bremen und Düsseldorf bei seinem jetzigen Arbeitgeber VfB Stuttgart landete und für diesen am Wochenende gegen Werder das Stuttgarter Tor beim 1:1 erzielte. Werder hatte auch zwei der drei Stader Spieler mitgebracht, die derzeit einen der 20 begehrten Internatsplätze belegen. Der 18 Jahre alte Marnon Busch besitzt laut Schierenbeck gute Chancen, den Sprung in den Profibereich zu schaffen. Fabian Klinkmann ist 16 Jahre alt und ist erst seit dem 1. September im Internat. Vorher gehörte er zu den Spielern, die mit einem der sechs Fahrdienste der Bremer zum Training abgeholt wurden. Dritter Stader bei Werder Bremen ist Timo von Holt (17)

Bernhard Augustin ist der Chef der DFB-Stützpunkte in Nordost-Niedersachsen.
Demnächst stellt er für die Arbeit an den Stützpunkten zehn neue Trainer ein.
 
 
Bernhard Augustin, DFB-Stützpunktkoordinator für Nordost-Niedersachsen, stellte das Konzept für den DFB-Ausbildungsverein vor. Da geht es um lizenzierte Trainer und Voraussetzungen in der Höhe der Spielklassen. Das Konzept ist noch nicht beschlossen, sieht aber vor, dass die Trainerausbildung bei einem Ausbildungsverein des DFB auch von diesem gezahlt wird, und es könnte auch sein, dass der DFB Materialkosten für seine Ausbildungsvereine übernimmt.
Bernhard Augustin ist der Chef der DFB-Stützpunkte in Nordost-Niedersachsen. Demnächst stellt er für die Arbeit an den Stützenpunkten zehn neue Trainer ein.
Der JFV Stade
Der Jugendförderverein Stade nimmt mit 20 Mannschaften von der D- bis zur A-Jugend in dieser Saison das erste Mal am Punktspielbetrieb teil. Dem Zusammenschluss der beiden Jugend-Fußballabteilungen der TuS Güldenstern Stade und des VfL Stade gehören rund 400 Fußballer an. Nach eigenen Angaben ist der JFV Stade der größte Jugend-Fußballverein im Landkreis Stade.
 
 

 

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